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Datenbanken

Ganz klar unsere erste Wahl. Seit Jahrzehnten das System um Daten nachhaltig zu speichern und zu verwalten. Außer dem relativ hohen Preis, gibt es eigentlich kein Argument gegen den Platzhirsch der Relationalen Datenbanken. Hier ist alles drin und es ist alles gut verständlich und einfach zu konfigurieren. Die Anbindung an die Entwicklungssysteme wie das Visual Studio ist kaum besser zu machen. Mit dem Einsatz des Entity Frameworks macht Datenbankprogrammierung sogar wieder richtig Spaß.

Ja, eine Lizenz ist relativ teuer, aber in der Regel können wir mit unseren Anwendungen auf bereits bestehende Firmenserver gehen und es entstehen für zusätzliche Applikationen keinerlei Mehrkosten.

Komplizierter als der  SQL Server von Microsoft muß kein Datenbanksystem sein - und falls doch, ist es die Zeit nicht wert.

Das ist ganz klar der Trend. Die Daten werden unstrukturiert und in großen Mengen in die Cloud geschickt und dort in NoSQL Datenbanken gespeichert. Dort warten Sie auf intelligente Algorithmen, die dann mit viel Rechenaufwand versuchen aus BigData wieder ein paar Informationen zu machen. Und warum das ganze? Weil man es kann und weil Speicherplatz und Rechenleistung so billig geworden sind. Billig natürlich nur, wenn man die verbrauchten Resourcen sowie die CO2 Bilanz solcher Verfahren nicht berücksichtigt.

Auch im privaten Bereich gibt es diesen Trend. Auf dem Smartphone haben viele ihre gesamten jemals geschossenen Photos gespeichert, und zwar nicht nur die Guten, sondern auch die Unterbelichteten, die Unscharfen, die Langweiligen und die Peinlichen. Keiner macht sich mehr die Mühe aufzuräumen und auszumisten. Nicht selten sammeln sich 30000 Fotos und Videos auf dem Handy. Ein einziges Bild zu suchen ist da schon schwierig und durch das manuelle Sichten nicht mehr möglich. Da bietet nun die KI eine Lösung. Durch Erkennung von Hintergrund, Gesichtern, Umgebungen, Tageszeiten, Objekten und anderen Parametern lassen sich die ungeordneten Daten wieder brauchbar machen. 

Zeige das Bild von Kevin mit dem Sangria - Eimer auf Malle im letzten Jahr.

Oracle - viele Jahre frustrierende Fehlersuche, sinnlose Versions inkompatibilitäen, sinnfreie Fehlermeldungen. Und wofür das alles? Also ich habe nie einen Vorteil gegenüber anderen Datenbanken empfunden, meine Abneigung ist in den Jahren immer größer geworden. Eins Software von Nerds für Nerds, genau wie die Foren im Internet. Grausam.

Schon die Konfiguration von irgendwelchen Clients, die nicht zu der Datenbankversion passen, die wieder nicht zur Betriebssystemarchitektur passen und der Listener und der Dienst irgendwie nicht die richtige Konfiguration gespeichert haben. Oder die falsche JRE oder einfach mal einen Bug im Developer oder irgend ein TSN Mist. Millionen von Rechten und Rollen, schon bevor man angefangen hat. Was für ein Unsinn.  Für so einen Mist hat man in der Regel keine Zeit.

Leider habe ich eines unserer Programme auf Oracle aufgebaut und habe nun nach Jahren meine Freude daran. Währen sonst alles was auf Microsoft SQL Server läuft für alle Zeiten passt und stimmt, geht hier ohne Änderungen nichts mehr. Wollte alle meine Oracle Bücher auf Ebay verkaufen, aber selbst für einen € wollte das keiner haben.

Ich sage dazu nur noch ORA-0000 - auf wiedersehen und bleibt mir fort mit dem Mist.  Und Grüße an Scott den Ober-Nerd.